Diaries: Writing Stories, Writing History / TagebĂĽcher: (Die eigene) Geschichte schreiben

🇬🇧🇩🇪 My Story/ Meine Geschichte

Tagebuch

The word “diary” often evokes the image of a school girl who processes the small and big dramas of her life with lots of sentimentalism. In the past, however, many people continued to keep a diary past their teen years and some of which have become important historic sources. Only thanks to diarists we still know about old Christmas customs as I have learnt through “Christmas. A History” (2017) by Judith Flanders, my holiday reading this year. Famous people such as Romy Schneider, Andy Warhol and US president Harry S. Truman, too, continuously wrote down their everyday experiences. And aren’t private Instagram and Facebook timelines also some kind of (public and beautified) diaries?

Das Wort “Tagebuch” evoziert häufig das Bild eines Schulmädchens, das durchs Schreiben ihre groĂźen und kleinen Dramen mit viel GefĂĽhlsduselei verarbeitet. Aber viele Leute haben in der Vergangenheit auch nach ihrer Jugend Tagebuch geschrieben, die heute zum Teil wichtige historische Quellen sind. Nur durch TagebĂĽcher sind uns einige alte Weihnachtsbräuche noch heute bekannt, wie ich durch meine diesjährigen FeiertagslektĂĽre “Christmas. A History” (2017) von Judith Flanders lernte. Auch berĂĽhmte Persönlichkeiten wie Romy Schneider, Andy Warhol und US-Präsident Harry S. Truman haben Tagebuch geschrieben. Und sind private Instagram- und Facebook-Profile nicht auch eine Form des (öffentlichen und oftmals geschönten) Tagebuchschreibens? 

Last year around this time I resolved to write down my experiences and thoughts every single day. In words and, for now, for my eyes only,  as I neither tend to take many photos nor do I post a lot on my private social media accounts. I had undertaken several attempts to do so since my childhood but after a few weeks – well, you get it. I didn’t just lack discipline, there was also something about traditional diaries that annoyed me: All the photos, prospects and tickets that I added made them so unhandy. They were neither easy to keep nor easy to take on travels – which are often the most interesting experiences to write down. In 2018, I therefore wanted to switch things up: With a scanning app for all the paper keep-sakes, a writing app and a smart pen. I did want to keep writing by hand for the personal touch after all.

Letztes Jahr um diese Zeit habe ich mir den Vorsatz genommen, endlich kontinuierlich meine Erlebnisse und Gedanken festzuhalten. In Worten, denn Fotos mache ich gar nicht so viele, und nur für mich, denn privat poste ich nur selten etwas in den sozialen Medien. Davor hatte ich es seit meiner Kindheit immer mal wieder probiert, aber nach ein paar Wochen war dann spätestens Schluss. Mir fehlte nicht nur die Disziplin, sondern es gab auch etwas, was mich am herkömmlichen Tagebuchschreiben störte: Dadurch, dass ich Fotos, Prospekte und Eintrittskarten einklebte, wurden sie so unhandlich, dass sie sich einerseits nicht gut zu Hause aufbewahren ließen und andererseits oft zu Hause blieben, wenn ich verreiste. Ausgerechnet, wenn ich verreiste! 2018 wollte ich es deshalb anders versuchen: Mit einer Scan-App für die Andenken in Papierform, einer Schreib-App und einem Digitalstift, denn handschriftlich sollte es schon bleiben.

I keep a diary to practice story-telling, to remember (and maybe to remind posterity) but also to keep an eye on my own productivity and to always be aware of how great my life actually is. In a way, my diary is a very private Instagram to help me in those moments when I forget about all the interesting things I do and my everyday life seems bleak. At the same time it is a motivation to make my life interesting because describing how I work myself through to do lists gets boring quite quickly.

Ich schreibe Tagebuch, um das Erzählen von Geschichten zu üben, um Erinnerungen für mich und vielleicht für die Nachwelt festzuhalten, aber auch um meine eigene Produktivität zu überprüfen und mir wie auf einem ganz privaten Instagram vor Augen zu führen, wie toll mein Leben eigentlich ist. Denn manchmal hat man so Momente, in denen man das vergisst, oder man befindet sich gerade in einer Phase, in der in der Tat gerade nicht viel passiert. Dann dient mir mein Tagebuch als Motivation mein Leben interessanter zu machen, denn eine reine Beschreibung der Aufgaben, die ich an dem Tag erledigt habe, wird irgendwann langweilig.

And I was actually able to keep my resolution – for 365 days! I have now learnt how easy it is to implement something when you make it suitable to your own wishes instead of adhering to some romantic ideal. And on that note, a very happy new year! Which resolution will you try to keep (differently) this time?

Meinen Vorsatz konnte ich ĂĽbrigens umsetzen – an allen 365 Tagen! Dabei habe ich gelernt, wie einfach sich etwas umsetzen lässt, wenn man von dem romantischen Ideal abweicht, es mal anders versucht und die eigenen AnsprĂĽche berĂĽcksichtigt. Und damit ein frohes neues Jahr! Welchen Vorsatz gehst du dieses Mal (anders) an?

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My National Novel Writing Month/ National Novel Writing Month – Ein Selbstversuch

🇬🇧 🇩🇪 Story-Writing

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Image courtesy of National Novel Writing Month.

In November when the weather makes spending time outdoors less and less attractive in many parts of the USA people have time to write – that’s the idea behind National Novel Writing Month, a non-profit annual campaign. Since 1999, story tellers are invited to work on their novel for 30 days straight to reach the goal of 50,000 words. By now, it has spread far beyond the national scope and people are typing away in six continents.

Im November, wenn es drauĂźen endgĂĽltig ungemĂĽtlich wird, hat man endlich Zeit zu schreiben – so die Idee hinter dem nichtkommerziellem National Novel Writing Month. Jedes Jahr seit 1999 schreiben Geschichtenerzähler*innen 30 Tage lang an ihrer Romanidee mit dem Ziel 50.000 Wörter zu erreichen. Mittlerweile sind es nicht nur eine Hand voll US-Amerikaner*innen, die in die Tasten hauen, sondern tausende Schreiberlinge aus sechs Kontinenten.

This November 1,  I finally signed up to their website to participate for the very first time after having continuously missed the start date for years. I thought of a working title for my Christmas story and decided to go with the genre “Children’s fiction” on my writer’s profile. Then I was ready to start typing into the word processor on my computer. The NaNoWriMo website provides a platform for communication and mutual encouragement as well as a word count. The latter was the most important feature to me. By participating in the community and reaching milestones in your writing process, you gain badges. I received a badge for filling in my writer’s profile and being part of the local community. I also read my daily encouraging emails to the “writer” Solveig which made this future suddenly appear a little bit less unrealistic. My writing badges were rewards for starting my novel, updating my word count five days in a row and reaching the milestone of 1,667 words. The next badge would have been due at 5,000 words which I never reached.

Nachdem ich diese Aktion die letzten Jahre verpasst hatte, habe ich mich am vergangenen 1. November das erste Mal im Internet dazu angemeldet. Ich gab meiner Weihnachtsgeschichte einen vorläufigen Titel, ordnete mich dem Genre Kinderliteratur zu und konnte direkt loslegen. –  In meinem Schreibprogramm, denn die Website dient vor allem dem Austausch, der gegenseitigen Motivation und dem Eintragen der aktuellen Wortzahl. Letzteres war fĂĽr mich die wichtigste Funktion. Teilnahme in der Community und Meilensteine im Schreibprozess werden dann mit Abzeichen belohnt: So wurde ich dafĂĽr belohnt, dass ich mein Autorenprofil ausgefĂĽllt habe und jetzt Teil der lokalen Community bin. AuĂźerdem las ich natĂĽrlich die vielen sympathisch geschriebenen E-Mails an die “Autorin” Solveig, die diese Zukunft plötzlich weniger unwahrscheinlich erschienen lieĂźen. Auch ĂĽber vier Schreib-Abzeichen konnte ich mich freuen, denn ich habe meinen Roman angefangen, meine Wortzahl fĂĽnf Tage hintereinander aktualisiert und die erste HĂĽrde von 1.667 Wörtern erreicht. Die zweite von 5.000 Wörtern habe ich dann nicht mehr geschafft.

Some people might say taking on this challenge while writing a master’s thesis at the same time is pointless anyway. I disagree: Although I have not written a lot, I have almost  (!) picked up a habit. Habits are formed within 30 days according to one theory of many.  Those who power through this period of time will find it easier to continue to write regularly after November. Obviously, I have not written every day before going to bed but I have tried what it would be like if I had. Now I know that I can incorporate creative writing into my life quite easily. And even though I have not formed this habit just yet, my vision is much more present and new story details pop up in my head more frequently.

Vielleicht wĂĽrden manche sagen, dass eine Teilnahme am National Novel Writing Month, während man eigentlich an seiner Masterarbeit schreibt,  sowieso unsinnig ist. Das wĂĽrde ich aber nicht sagen: Auch wenn ich nicht viel geschrieben habe, so habe ich doch fast (!) eine Gewohnheit gebildet. Gewohnheiten werden laut einer von vielen Theorien innerhalb von 30 Tagen gebildet – wer die durchhält, hat es also hinterher sehr viel leichter, regelmäßig zu schreiben.  NatĂĽrlich habe ich nicht jeden Tag vor dem Schlafengehen geschrieben, aber ich habe ausprobiert, wie es so wäre. Und ich weiĂź jetzt, es wĂĽrde gut in mein Leben passen. Auch wenn ich mir die Gewohnheit jetzt noch nicht ganz antrainiert habe, profitiere ich jetzt schon davon, dass meine Vision präsenter ist und kleine ausschmĂĽckende Details häufiger in meinem Kopf auftauchen.

“Anthropology?! How come?” / “Und warum Ethnologie?”

🇬🇧 🇩🇪 Uni/ Personal

Zeichnung Institut fĂĽr Ethnologie

One question will accompany you through all your university years: “And what do you study?” Or, alternatively: “And what are you majoring in?” Your answer will define you in the eyes of others. Or it does not – as in my case. I get at least the follow-up question “And what will you be able to do with that?” or a more or less open “And what exactly is that?”. A little less frequent is the question “And why Anthropology?” which, in my opinion, is the far more interesting question as this piece of information tells you so much more about me! Spoiler Alert: It wasn’t one of these posts in a student forum which equal enrolling for anthropology to signing up for unemployment.

In den ersten Uniwochen, in denen eigentlich noch alles neu ist, wird eine Frage ganz schnell alt: “Und was studierst du?”. Es ist die typische Frage, die bei jeder Gelegenheit, bei der man sich vorstellt, fällt, und es ist die Frage, die dich bis zum Ende deines Studiums begleiten wird. Deine Antwort definiert dich in den Augen der anderen. Oder eben nicht – wie in meinem Fall. Ich bekomme noch mindestens die Frage “Und was kannst du dann später mal damit machen?” oder ein mehr oder weniger offenes “Und was ist das genau?”. Etwas seltener folgt “Und warum Ethnologie?”. Dabei ist das doch eigentlich die interessante Information, die viel mehr ĂĽber mich aussagt! Spoiler Alert: Es waren keine Einträge in Foren fĂĽr Studieninteressierte, die mich ĂĽberzeugten, denn diese sind in der Tat eher abschreckend. 

As we are still at the beginning of the university year, I will introduce myself by presenting my subject and explaining the choice I made in 2012. And yes, I will also say something about career prospects. This post is part of a series and an up-coming post will deal with my current perspective on the subject.

In diesem Post nehme ich die Gelegenheit des Semesteranfangs wahr und stelle mich vor, indem ich dir etwas über mein Studienfach verrate und erkläre, warum ich mich 2012 für dieses Fach entschieden habe. Und ja, ich sage auch etwas zu Zukunftsperspektiven. In einem zweiten Post wird meine aktuelle Sichtweise folgen. 

What is Anthropology?/ Was ist Ethnologie?

Social and/ or Cultural Anthropology is the science of contemporary  cultures, i. e. the ways of living, of people at home or abroad. The central concept of culture is commonly used for small groups, e. g. a company, a village or a religious community.  The idea of a national or a core culture, however, is seen critically because of the ever ongoing evolution of cultures, inner differences and hybridization with other cultural influences.

Ethnologie – oder Sozial- und Kulturanthropologie, wie sie jetzt in Fachkreisen heiĂźt –  ist die Wissenschaft von kontemporären Kulturen, d. h. Lebensweisen, von Menschen im eigenen Heimatland oder in der Ferne. Der fĂĽr die Anthropologie zentrale Begriff Kultur wird dabei eher auf kleine Gruppen angewandt, wie z. B. einen Betrieb, ein Dorf und eine Religionsgemeinschaft. Der Idee einer Nationalkultur oder Leitkultur stehen Anthropolog*innen aufgrund der fortlaufenden Entwicklung von Kulturen im Laufe der Zeit, inneren Unterschieden und Vermischungen mit anderen kulturellen EinflĂĽssen jedoch eher kritisch gegenĂĽber.

Anthropologists try to get to know the insider perspective of the group they are collaborating with on their research interest. To achieve this they build relationships, observe and participate in their informants’ activities, interview and talk to them and use other methods they find suitable to their specific field study. In exchange for all the information, they try to give back by giving them access to their publication, supporting their political goals (engaged anthropology), building toilets, organizing a party or simply by thanking them with presents.

Ziel einer*s Anthropologin*en auf Feldforschung ist es die Innenperspektive der Menschen zu seinem Forschungsinteresse kennenzulernen, mit denen er*sie in seiner Forschung kooperiert. Dafür baut er*sie Beziehungen auf, beobachtet und nimmt am Geschehen teil, führt Interviews und Gespräche und wendet nach seinem Ermessen andere Methoden an, die für seine*ihre spezielle Forschung zielführend sind. Im Gegenzug für die Informationen, die ihm*ihr gegeben werden, versucht der*die Anthropologe*in seinen Informanten neben dem Zugang zu dem Endprodukt der Forschung etwas zurückzugeben, sei es sein Engagement für ihre politische Sache (engaged anthropology), Hilfe beim Toilettenbau, ein Fest oder kleine Geschenke.

His or her (Gender is an important topic in Anthropology and inclusive writing reflects that!) publication can take the shape of a classic ethnography but there are many more possibilities: documentaries, films, novels, comics, photos, blogs etc. All of these can contribute to intercultural understanding and learning. Such knowledge and skills are not only interesting to Science but also NGOs, international companies and organisations and media which is why they all are possible employers.

Seine*ihre Erkenntnisse kann er dann ganz klassisch in einer Ethnographie oder einer Dokumentation festhalten oder aber auch weniger traditionell in Filmen, Romanen, Comics, Fotos, Blogs etc. verarbeiten. Damit trägt er*sie zum interkulturellen Verständnis bei und ermöglicht gegenseitiges Lernen voneinander. Solches Wissen und solche Kompetenzen können nicht nur für die Wissenschaft interessant sein, sondern auch für NGOs, die internationale Wirtschaft und Medien, weshalb man auch in diesen Bereichen Arbeitgeber finden kann.

*Gender ist ein wichtiges Unterthema in der Anthropologie und man versucht damit besonders sensibel umzugehen, indem man inklusive Schreibweisen verwendet.

Why I decided to study Anthropology/ Warum ich mich entschlossen habe, Ethnologie zu studieren

I chose Anthropology because I was not able to pick just one of my interests. History, I feared, would be too focused on the European and North American past. Languages I have always loved and I knew that I would spend a lot of my free time studying them. So what would be the point in choosing Linguistics? And then I’ve always been fascinated by the artistic expressions of other people… and what about my interest in foreign cultures? At last the penny dropped: Anthropology combines it all! Even without my minor subjects Art History and Egyptology. And I would finally get closer to an answer to the question “What would my life be like if I had been born somewhere else?”. And then of course I had to take the future into account:  I knew I wanted to work in Journalism and several journalists had given me the advice to first gain knowledge that would make my pieces richer in content. Holistic knowledge about human life couldn’t do any harm there, could it? Neither could practicing methods like observation and interviews!

Ich habe mich fĂĽr Ethnologie entschieden, weil ich mich nicht entscheiden konnte. Ich wusste, dass ich mich fĂĽr Geschichte, Sprachen, die KĂĽnste und fremde Kulturen interessierte, aber nur Geschichte kam mir zu einseitig vor, vor allem weil ich den Verdacht hatte, dass sich das Fach auch an der Universität vor allem mit der europäischen und nordamerikanischen Geschichte beschäftigte. Sprachen oder aber auch Linguistik einzeln zu studieren war mir auch zu wenig, denn Sprachenlernen war ja schlieĂźlich ein Hobby von mir…! Und deshalb gefiel mir Ethnologie (in Verbindung mit den Nebenfächern Ă„gyptologie und Kunstgeschichte) so gut, denn das umfasste selbst ohne die Nebenfächer alles. Mich interessierte auch einfach die Frage, wie mein Leben verlaufen wĂĽrde, wenn ich wo ganz anders geboren worden wäre. AuĂźerdem sah ich schon damals im Journalismus eine berufliche Zukunft und mehrere Journalisten hatte mir geraten, erst etwas Inhaltliches zu studieren, damit man genĂĽgend Wissen hatte, welches man dann später nutzen konnte. Da konnte umfassendes Wissen ĂĽber verschiedene Lebensweisen doch nicht schaden? Und Methoden wie Beobachtungen zu machen und Interviews zu fĂĽhren, die auch im Journalismus relevant sind, wĂĽrde ich auch schon erlernen… 

Highlights of MedellĂ­n, Colombia

🇬🇧 🇩🇪 Travel 

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More-Than-Affordable Food

Honestly, I think I found the cheapest meal of the whole of Colombia on my second day in MedellĂ­n which made it henceforth painful to pay more than 3.800 Pesos for a meal. The address: 67a65 Cl. 49b (The restaurants to each side aren’t expensive either!)

Ich glaube, ich habe bereits am zweiten Tag die gĂĽnstigste Restaurant (67a65 Cl. 49b) ganz Kolumbiens gefunden. Und das dank meines Hostels “El Mango”, das ganz in der Nähe lag und ĂĽbrigens sehr zu empfehlen ist. 

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This photo is about the food and the price banner, please ignore the exhausted girl who doesn’t resemble me at ALL. Ignoriert mich, es geht um das Essen vor und das Preisschild hinter mir. 

 

El Castillo

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My favourite sight in MedellĂ­n! Why? Because it’s beautiful and brimming with history! It was built as a home by a European family, tragedy hit and the castle was transformed into a museum. The interior was left as it was and you can tour it with a guide. The panoramic view certainly changed since the family left but modern MedellĂ­n makes a beautiful sight! The garden contains several fountains, pavilions and a cafĂ© with delicious cake. The address: Calle 9 Sur 32-269 Loma Los Balsos, El Poblado, MedellĂ­n

Hinter diesen für die Gegend ausgefallenen Fassaden steckt die tragische Geschichte einer europäischen Familie, die von der Museumsführerin während der Tour durch das ehemalige Zuhause erzählt wird. Die Einrichtung ist noch immer die gleiche, sodass die Geschichte vor den eigenen Augen Gestalt annimmt. Der Garten bietet einen wunderschönen Panoramablick auf die Stadt, außerdem ein Café mit leckerem Kuchen, Pavillons und Brunnen. Die Adresse: Calle 9 Sur 32-269 Loma Los Balsos, El Poblado

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Day Trip to Guatapé

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The Piedra del Peñol seen from the ferry. Sicht auf den Felsen von der Fähre aus.

After a two hour bus ride you get dropped off at a road crossing. When you walk the road leading up to the viewpoint Piedra del Peñol, you pass a sign that says “Welcome to the rock – the best view in the world”. This might be a little exaggeration but the view IS beautiful:

Zwei Stunden von Medellín entfernt liegt der Ort Guatapé und der Felsen Piedra del Peñol. Der Bus setzt einen am Fuß des Hügels, auf dem der Felsen liegt ab. Dann heißt es laufen. An der Straße steht ein Schild, das dem Touristen die schönste Aussicht der Welt verspricht. Das mag übertrieben sein, aber die Aussicht IST schön: 

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To reach Guatapé you need to either drive around or cross the lake. We discovered a little family-owned ferry business. In our motorboat we passed very modern, very luxurious villas. The buildings in town are a lot smaller and many date back to colonial times.

Der Staussee muss umfahren oder überquert werden, um in den Ort Guatapé zu kommen. Wir fanden fast am Fuß des Hügels ein kleines Privatunternehmen und ließen uns in einem kleinen Motorboot ans andere Ufer bringen. Rund um den See liegen modernste Anwesen, eins luxuriöser als das andere. In Guatapé sind die Häuser kleiner und viele stammen aus der Kolonialzeit. Für mehr Altstadt sollte man Santa Fé de Antioquia einen Besuch abstatten:

Day Trip to Santa FĂ© de Antioquia

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Warning: Santa FĂ© de Antioquia is no place to visit on hot days as it provides very little shadow. The plaza is huge and just like several streets completely historic. The museum Juan del Corral lets you peek once again into the life of a well-off family but focuses more on regional history, e. g. the time when Santa FĂ© was the capital of Antioquia. One historic moment in time was the construction of the suspension bridge Puente de Occidente, the pride of the town, which you can reach by mototaxi.

Santa FĂ© de Antioquia’s Altstadt ist fast komplett erhalten. Das Museum Juan del Corral erläutert die Regionalgeschichte. So war Santa FĂ© frĂĽher die Hauptstadt von Antioquia. Stolz ist die Stadt auch auf die HängebrĂĽcke Puente de Occidente, die Ende des 19. Jahrhunderts erbaut wurde. Sie ist vom Markt aus per Mototaxi erreichbar. Da die Stadt wenig Schatten bietet, empfiehlt es sich an einem kĂĽhleren Tag von MedellĂ­n aus anzureisen.

Volunteering with AIESEC in Colombia

🇬🇧🇩🇪 Travel/ Personal

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Zonalito AIESEC Event: Can you spot me? Das AIESEC-Event “Zonalito”: Wer findet mich?

Last time, I announced a post on my experience with AIESEC. Here it is – finally!

AIESEC is an international student organisation which was founded after WWII to contribute to world peace. As part of their mission to generate leaders, they organise long and short social and professional internships for students. I opted for the shorter version and worked six weeks in a glorious international team conducting workshops for children between 3 months (!) and 13 years of age. Three days a week, we were in the community house of La Iguaná, a deprived quarter in Medellín. Planning and preparing the workshops took us three extra hours per working day.

Jetzt da mein Freiwilligenprojekt seit mehreren Wochen vorbei ist, wird es Zeit, dass ich endlich darĂĽber schreibe. AIESEC ist eine internationale Studentenorganisation, die sich nach dem Zweiten Weltkrieg gegrĂĽndet und dem Frieden verpflichtet hat. Als Teil ihrer Mission, “Leader” auszubilden, organisieren sie längere und kĂĽrzere soziale und Berufspraktika fĂĽr Studenten. Ich habe 6 Wochen lang in einem grandiosen internationalem Team Workshops fĂĽr Kinder zwischen 3 Monaten und 13 Jahren gegeben. Wir waren drei Tage in der Woche fĂĽr zwei Stunden im Gemeindehaus von La Iguaná, ein Armenviertel in MedellĂ­n. Mit der Planung und Vorbereitung kamen dann aber einige Stunden mehr zusammen.

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“Las profes” from Brazil, Peru, Mexico and Germany. “Las profes” aus Brasilien, Peru, Mexiko und Deutschland.

From the second week on, every week had a specific topic and learning goal. Some of the highlights were our theatre play in “Emotions Week”, the La Iguaná Olympics and the “Professions Week”. If everything goes according to plan, La Iguaná will benefit from a whole lot of doctors and nurses in 10, 15 years:

Ab der zweiten Woche hatte jede Woche ein bestimmtes Thema. So haben wir im Rahmen der “Zukunftswoche” mit den Ă„lteren ĂĽber BerufswĂĽnsche gesprochen. Wenn alles gut geht, wird La Iguaná in 10, 15 Jahren ganz viel medizinisches Personal haben. 

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During the internship, I lived like most of us AIESEC volunteers in MedellĂ­n, in a host family but it was also possible to live in the AIESEC apartment which was also where we had our dinner parties and where I made “Bratkartoffeln”, a simple German dish, for the whole lot of us. My host family lived very idyllic outside of MedellĂ­n, outside of Girardota on a farm:

Während der Zeit des Projektes waren die meisten von uns, einschließlich mir, in Gastfamilien untergebracht. Außerdem hat AIESEC in Medellín eine Wohnung, von der ich auch profitierte, wenn wir nachts ausgingen, denn meine Gastfamilie wohnte ganz idyllisch außerhalb von Medellín, außerhalb von Girardota auf einer Finca:

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I had a lot of free time and I spent it with my host sisters and my co-volunteers. We explored all the sights of MedellĂ­n and a bit of its surroundings. The local committee offered activities like day trips and parties as well. We could even attend the “Zonalito”, the introduction event for the new AIESECers which was a weekend full of sessions and roll-calls (dances). It reminded me of school trips.

Trotz Arbeit gab es immer genug Freizeit, die ich mit meinen Gastschwestern und meinen 8 Kolleginnen aus dem Praktikum verbrachte. Wir haben ganz MedellĂ­n entdeckt und ein bisschen von der Umgebung (dazu könnt ihr mehr in anderen Einträgen dieses Blogs lesen). AuĂźerdem war das dortige Lokalkommittee 1A was Freizeitorganisation anging. Es gab regelmäßig AusflĂĽge und Parties und wir durften mit zum dortigen Einsteiger-Seminar fĂĽr die neuen AIESECer, dem “Zonalito”. Dieses fand in einer Ferienanlage statt, die wir ganz fĂĽr uns gebucht hatten und lässt sich in zwei Worten zusammenfassen: “Präsentationen” und “Tanz”. Das ganze erinnerte mich auch irgendwie an eine Klassenfahrt.

AIESEC is a student organisation – of course there were some organisational problems, e. g. we started the project not really knowing what was expected of us and I had to wait several days for a host family BUT they refunded my hostel costs later. All the same, it was a great experience. The social factor made it really special and, by the way, it was a lot cheaper to volunteer with AIESEC than with other organisations (350 Euro for AIESEC and 30 USD for the project “ProyectARTE”).

Da AIESEC eine Studentenorganisation ist, läuft nicht immer alles perfekt, z. B. starteten wir die Woche ein wenig unvorbereitet und ich musste noch einige Tage auf eine Gastfamilie warten. Die entstandenen Hostel-Kosten wurden mir allerdings erstattet. Trotzdem war es eine schöne Erfahrung, gerade weil man so sozial eingebunden wird (was ich nach meinem AuPair-Aufenthalt in Belgien einfach brauchte) und ganz nebenbei bemerkt, ist ehrenamtliches Arbeiten im Ausland mit AIESEC um einiges gĂĽnstiger als mit anderen Organisationen (350 Euro fĂĽr AIESEC und 30 US-Dollar fĂĽr das Projekt “ProyectARTE”). 

 

 

Jardín Botánico

🇬🇧🇩🇪 Travel/ Personal

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Yes, I’m wearing jeans! I’m adapting. In Jeans –  wie eine Kolumbianerin.

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The botanical garden is beautifully laid out and reminded me a bit of US-American parks of this kind as there are signs all over the place asking visitors questions like, “Do you know the national tree of Colombia? No? Proceed to sign #6 to find out.”

[Spoiler Alert!]

It’s Ceroxylon quindiuense.

I knew you knew that!

The garden includes a butterfly conservatory and is home to these free-running lizards:

Der botanische Garten von Medellín ist wunderschön zurechtgemacht (ein bisschen erinnerte er mich an US-amerikanische Parks dieser Art) und hat interessante Einwohner:

Despite the educative purpose of the garden, the rules are more relaxed than in similar parks and visitors can leave the pathways which makes the Jardín Botánico a perfect place for a lazy and cheap day as the entrance is free.

Relaxing  wasn’t our only intention when we went there, though. Fernanda, Barbara and I met the rest of our team to plan the first week of our AIESEC volunteering project, which will be the subject of a subsequent post.

Von den (ausschließlich spanischen) Schildern habe ich z. B. gelernt, dass die Quindio-Wachspalme der Nationalbaum Kolumbiens ist. Trotz des pädagogischen Hintergrunds geht es im Botanischen Garten entspannt zu und die Wege dürfen verlassen werden. Damit ist er der perfekte Ort für einen faulen, kostengünstigen Tag, denn der Eintritt ist kostenlos. 

Fernanda, Barbara und ich waren aber nicht nur zum Relaxen da, sondern um gemeinsam mit dem Rest des Teams unsere erste Woche in unserem AIESEC-Freiwilligen-Projekt zu planen. Dazu mehr im nächsten Post!

 

La Plaza Botero, el Museo Antioquia and la Catedral Metropolitana

🇬🇧🇩🇪 Travel/ Personal

I wouldn’t be me if I hadn’t been sightseeing yet.

Ich wäre nicht ich, hätte ich die Zeit nicht schon genutzt, um ein bisschen zu besichtigen.

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Plaza Botero/ Plazoleta de las Esculturas.

On Friday, Barbara and I went to the Plaza Botero (Plaza de las Esculturas) which is decorated with statues by Fernando Botero, the most famous artist of Colombia.

Am Freitag waren Barbara und ich auf der Plaza Botero oder Plazoleta de las Esculturas. Der Platz ist mit Statuen Fernando Boteros, dem berühmtesten Künstler Kolumbiens, geschmückt.

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We spent the hottest time of the day in the Museo Antioquia which is HUGE. Definitely not a place to “just pass through”. The collection comprises art from pre-Columbian to modern art including paintings by Botero who remains true to his style on the canvas as well.

Wir verbrachten die heiĂźeste Zeit des Tages im Museo Antioquia, das direkt an dem Platz liegt und unglaublich groĂź ist (definitiv kein Fall fĂĽr “Lass mal schnell durchgehen”). Es beherbergt Kunst von der präkolumbischen Zeit bis zur Moderne und auch Gemälde von Botero, der auch mit Farbe und Pinsel seinem Stil treu bleibt.

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“Marie Antoinette” & “Louis XVI” by Fernando Botero.

The next day, we visited the Catedral Metropolitana and the Parque de Bolivar.

Am Samstag waren wir in der Catedral Metropolitana und im Parque de Bolivar.

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The Parque de Bolivar with the equestrian statue of “El Libertador” of the North of South America. Der Parque de Bolivar mit der Reiterstatue eben dieses Mannes, dem “Befreier” des Nordens von SĂĽdamerika.

 

First Impressions of Colombia

🇬🇧🇩🇪 Travel/ Personal

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My first look on South America. Mein erster Blick auf Südamerika. 

My second day here is about to end and these are my first impressions of Colombia.

Mein zweiter Tag hier ist fast zu Ende und das sind meine erstem EindrĂĽcke von Kolumbien.

1. Mosquitoes/ MĂĽcken

There are not as many mosquitoes here in MedellĂ­n as I expected influenced by the news on the Zika virus. In fact, I haven’t yet seen one. I feel a bit ridiculous with my anti-mosquito product and my anti-mosquito trousers… But I’m staying careful.

Bis jetzt habe ich hier in MedellĂ­n noch keine einzige MĂĽcke gesehen, was ich so nicht erwartet hatte, weil die Worte “MĂĽcken” und “Kolumbien” ja gerade in den Nachrichten besonders häufig in einem Satz genannt werden. Ich komme mir mit meinem Anti-MĂĽcken-Mittel und meiner Anti-MĂĽcken-Hose ein bisschen lächerlich vor, aber natĂĽrlich bleibe ich vorsichtig.

2. Showers/ Duschen

All the showers I used so far have offered me just one temperature. In the hotel where I stayed my first night here I had the choice between “ice cold” and “just as cold”. In my current hostel the water is always warm – but I’m certainly not complaining about that!

Bis jetzt haben alle Duschen mir immer nur eine Temperatur angeboten. In dem Hotel, in dem ich die erste Nacht verbracht habe, gab es zwar zwei Regler, trotzdem hatte ich nur die Auswahl zwischen “eiskalt” und “genauso kalt”. Und in dem Hostel jetzt gibt es nur “warm”, was ich allerdings bevorzuge.

3. Food/ Essen

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My first Colombian Lunch. For 3.800 Pesos 1,13 USD I got a rice and potato soup and a dish of fish, pasta cooked with milk, rice, a corn cake (arepa), half a banana and some salad.  Mein erstes Mittagessen hier. Für 3.800 Pesos (1,01 Euro) gab es eine Reis-und-Kartoffel-Suppe und einen Teller, der mit Fisch, Nudeln, die in Milch gekocht worden waren, Reis, einen (geschmacklosen) Maiskuchen (Arepa), eine halbe Banane und etwas Salat.
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Breakfast in the hostel: Coffee and some crackers. I’m not a coffee expert so I can’t say anything about its quality and if it was made from the Arabica bean. I was able to drink it without milk and sugar, whatever that might indicate. FrĂĽhstĂĽck im Hostel: Kaffee und ein paar Cracker. Ich bin kein Kaffee-Experte und schon gar kein Kaffee-Liebhaber, deshalb kann ich nichts ĂĽber seine Qualität sagen und ob es echter Arabica-Kaffee war. Ich konnte ihn ohne Milch und Zucker trinken, was auch immer das bedeuten mag.
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Second breakfast (we were still hungry): A croissant with ham and cheese, two sweet pastries and a mango water. Zweites Frühstück (das erste hatte uns noch nicht gesättigt): Ein Croissant belegt mit Schinken und Käse, zwei süße Gebäcke und Mango-Wasser.

4. Orientation/ Orientierung

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Our hostel. Yes, the orange house. Unser Hostel. Das orangene Haus da.

It is difficult. Streets don’t really have names but numbers and there are calles and carreras.  My new Brasilian friend and future colleague in the project, Barbara, and I haven’t unlocked the secret of the addresses yet. Thankfully, there are helpful people around who even accompany you to your hostel. We were really unlucky though: When we arrived yesterday, they were painting, so they had put down the sign…

Die Orientierung gestaltet sich als schwierig. StraĂźen haben selten Namen, sondern sind durchnummeriert. StraĂźen sind meistens entweder calles oder carreras. Barbara, mein neue brasilianische Freundin und zukĂĽnftige Kollegin beim Freiwilligenprojekt, und ich haben das Geheimnis der Adressen noch nicht gelĂĽftet. GlĂĽcklicherweise gibt es hier hilfsbereite Menschen, die einen sogar bis zum Hostel begleiten. Wir hatten aber auch wirklich einen schlechten Tag erwischt: Gestern als wir ankamen, strichen die EigentĂĽmer gerade das Haus und hatten dafĂĽr das Schild runtergenommen…

5. Dressing Habits/ Kleidungsgewohnheiten

Most locals wear long trousers, even skinny jeans! Skirts and shorts are very rare.

Die meisten Einheimischen tragen trotz der Hitze lange Hosen, sogar Skinny Jeans. Röcke und kurze Hosen sind eher selten. 

6. “No hablo inglĂ©s.”

Most of the people I met don’t speak English. So go ahead and try your Spanish!

Die meisten Menschen, die ich bis jetzt getroffen habe, sprechen kein Englisch – und ich bin noch ĂĽberhaupt nicht im Spanischen drin. Es war ein echtes Abenteuer, die kolumbianische SIM-Karte zu kaufen.

 

 

 

 

Backpacking for the First Time – A Preview

🇬🇧🇩🇪 Travel/ Personal

Columbia Backpacking Trip - Posted by Solveig_Fotor
Created on Travellerspoint. Auf Travellerspoint erstellt.

In only 4 days I’ll be leaving Berlin on my first backpacking trip ever. My destination: Colombia. Starting and ending point will be MedellĂ­n, where I’ll stay for almost 7 weeks volunteering in a local project. After that I’m going to take the bus to the Caribbean coast to visit Cartagena, explore the Lost City and the desert peninsula La Guajira and possibly take a scuba-diving course. In Bucaramanga I’ll get on the bus to the adventure land San Gil but mainly to see the village Barichara. Next stop will be the 400-year-old Villa de Levya from where it’s just a short bus drive to Bogotá. There, I’m going to take the plane to Leticia to see a bit of the Amazon forest. As I’ll be probably exhausted afterwards, I have scheduled a recreational week in Bogotá during which I intend to dive into Colombian history in the famous museums. I’ll stay on the archaeological track visiting Tierradentro and San AgustĂ­n. Popayán, the salsa city Cali and the coffee region around Manizales will be the last places I’ll visit before returning to MedellĂ­n and home.

P. S. Yes, there is a certain resemblance to the suggestion of the Lonely Planet guide book…

 

In nur vier Tagen werde ich meine erste Rucksackreise antreten. Das Ziel: Kolumbien. Start- und Endpunkt der Reise ist Medellín, die zweitgrößte Stadt des Landes. Dort werde ich fast 7 Wochen verbringen, um in einem lokalen Projekt ehrenamtlich zu arbeiten. Dann nehme ich den Bus nach Cartagena, das besonders schön sein soll. Die darauffolgenden paar Wochen werde ich an der Karibikküste bleiben, die Verlorene Stadt (be)suchen, mir die Wüstenhalbinsel La Guajira anschauen und vielleicht einen Tauchkurs belegen. In Bucaramanga steige ich um, um nach San Gil zu gelangen, das von meinem Reiseführer als der Abenteuerspielplatz Kolumbiens bezeichnet wird, für mich allerdings vor allem von Interesse ist, weil von dort in den kleinen Ort Barichara gelangen kann. Weiter soll es nach Villa de Levya gehen, wo sich seit 400 Jahren nicht viel verändert haben soll, und von Bogotá aus mit dem Flieger in den Amazonas. Darauf folgt eine Erholungswoche in der Hauptstadt, in der ich die berühmten Museen besuchen möchte, bevor ich mir dann archäologische Artefakte unter freiem Himmel in Tierradentro und San Agustín anschaue. Über Popayán, die Salsa-Stätte Cali und die Kaffeeregion rund um Manizales geht es dann zurück nach Medellín und nach Hause.

P. S. Ja, die Route hat eine gewisse Ähnlichkeit mit der, die Lonely Planet vorschlägt…